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ARTENSCHUTZ

Der Artenschutz betrifft wertvollste, seltene und einmalige Vertreter der Flora und Fauna an. In Polen stehen unter dem Artenschutz 584 Pflanzenarten, 90 Pilzarten und 732 Tierarten. 65% von Arten der wilden Flora und Fauna beziehen sich auf die Waldarten.

Die Staatsforste ergreifen auch eigene Schutzinitiativen indem sie ausgewählten Pflanzen- und Tierarten Lebensräume besiedeln helfen, auf welchen diese Arten schon längst ausgestorben sind (Auswilderung), oder vom Aussterben bedroht sind (Wiederherstellung von Arten). Diese Maßnahmen beziehen sich auch u. a.  auf solche Arten, wie Eibe, Sudetenökotyp der  Tannen, Birkhuhn und Auerhahn.

Die Überlebenschancen der vom Aussterben bedrohten Arten  fördern Schutzgebiete für ausgewählte Tierarten (u. a. um die Vogelnester herum). Für diese Schutzgebiete tragen Forstwirte besondere Verantwortung, denn sie befinden sich meist auf den vom Betrieb Staatsforste bewirtschafteten Waldflächen.

Auf dem Gebiet der Oberförsterei befindet sich ein Schutzgebiet des Seeadlers Haliaeetus albicilla mit der Fläche von 32,59 ha.

Alle auf dem Gebiet der Oberförsterei lebenden, geschützten und seltenen Pflanzen- und Tierarten lassen sich nicht aufzählen. Die üppige Flora in dieser Region vertreten: Sonnentau, Fette Henne, Straußenfarn. Zu der Fauna zählen u. a.: Hirschkäfer,  Nördlicher Kammmolch, Fischotter und natürlich Europäischer Biber mit der allmählich steigenden Anzahl der Habitate.

In der Oberförsterei Krzystkowice entstand 2004 in der Zusammenarbeit mit der Fakultät für Ökologie und Zucht von jagdbaren Tieren der Uni Uniwersytet Przyrodniczy in Lublin das Projekt  zur Wiederherstellung der Hasenpopulation. Die Projektmaßnahmen werden vom Prof. Dr. habil. Roman Dziedzic geleitet.