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JAGDWESEN

In den Wäldern leben zirka 60% von den 618 in Polen vorkommenden Arten der Wirbeltiere. Die Entwicklung der Zivilisation verursachte Missverhältnisse im ewigen Gleichgewicht und in den Regeln der Forstökosysteme. Es beeinflusst auch dort lebende Tiere. Deswegen werden heutzutage ihre Anzahl, Pflegemaßnahmen, und Vorbeugung von Wildschäden durch rechtliche sowohl polnische, als auch europäische Vorschriften reguliert.

Die Jägerei ist laut Gesetz über Jagdrecht von 1995 ein Bestandteil des Naturschutzes. Diejagdbaren Tiere (20% der Säugetiere und 12% der Vögel, welche in Polen vorkommen) gehören der gesamten Bevölkerung und bleiben im Besitz  des Staatsschatzes . Für die Bewirtschaftung der Vorräte von jagdbaren Tieren gemäß der Ökologie und nachhaltiger Wald-, Landwirtschafts- und Fischereiwirtschaft  sind die Jäger aus dem Polnischen Jagdverband zuständig.

Auf dem Gebiet der Oberförsterei Krzystkowice arbeiten 3 Jagdreviere mit den Nummern  167, 195, 183, welche an Jagdvereine als Tierzuchtanstalt verpachtet wurden, auf Grund des Beschlusses  vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz vom 19.12.1994.

Die Jagdreviere in der Tierzuchtanstalt (OHZ)  Nr. 167, 195 und 183 gehörendem III. Jagdzuchtrevier.  Zu den Prioritäten der ausgeübten Jagdwirtschaft auf den OHZ - Gebieten zählt die Verbesserung der natürlichen Lebensbedingungen der Tiere.

Im Jagdrevier Nr. 195 wird das „Programm zur Wiederherstellung der Hasenpopulation auf Basis der Tierzucht in der Oberförsterei  Świebodzin in den Jahren 2011-2014" realisiert, welches in Zusammenarbeit mit  Uniwersytet Przyrodniczy in Lublin unter der Leitung von Prof. Dr. habil.  Roman Dziedzic und Uniwersytet Technologiczno- Przyrodniczy in Bydgoszcz unter der Leitung von Dr. Ing. Witold Brudnicki entstand.