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WALDBAU

Die Hauptaufgabe des Waldbaus besteht in der Erhaltung und Bereicherung der bestehenden Wälder (Verjüngung) und Anpflanzen von neuen Wäldern (Aufforstung), nach den Regeln der Naturumstände und -prozesse. Der Waldbau umfasst Sammeln und Lagerung von Saatgut, Produktion der Setzlinge in den Baumschulen, Gründung, Pflege und Schutz des forstlichen Anbaus und der Baumbestände.

Der Waldbau nutzt Erfahrungen von Klimatologie, Bodenkunde, Botanik oder Pflanzenphysiologie.  Bei den Waldbaumaßnahmen versuchen die Forstwirte, die Baumart im Wald an den Standort anzupassen. Dadurch ist der Wald künftig widerstandsfähiger gegen Gefahren.

Der Wald entsteht entweder natürlich, oder er wird von Forstwirten angepflanzt. Die Setzlinge züchtet man in den Baumschulen. Sie unterliegen Pflege- und Schutzmaßnahmen. Es dient den optimalen Wuchsbedingungen für Bäume, welche für vorkommenden Waldbestand bestimmter Art am wichtigsten sind. Der letzte Teil der Waldbaumaßnahmen ist die Holzernte.  Solche Verjüngung im Wald entspricht  den optimalen Bedürfnissen von dort wachsenden Baumarten.

Das Ziel in Form von künftig immer besseren Waldgenerationen erreicht man durch sorgfältige Auslese auf folgenden Anbauetappen:

  • Saatzucht,
  • Baumschulen,
  • Verjüngung und Aufforstung,
  • Anbaupflege,
  • Pflege von Jungwuchs,
  • Pflege der Baumbestände.