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GESCHICHTE

Die Nachkriegsgeschichte der Oberförsterei Krzystkowice ist eng mit der Geschichte der westlichen Gebiete verbunden Die Gründung der Forstverwaltung verlief parallel zur Entstehung der Staatsverwaltung. Zu den wichtigsten Aufgaben der Forstwirte nach dem Kriegsende gehörten Bestandaufnahme und Holzabfuhr des noch von den Deutschen gewonnenen Holzes, Aufforstung der ehemaligen Ackergebiete, Löschen, Beseitigung und Erneuerung der verbrannten Flächen, hauptsächlich mit Hilfe von Kiefer (manuelle Aussaat). 1951 wurde generelle Inventur der Baumbestände durchgeführt, welche die Forstbestände dokumentierte.

Die Forstarbeiten leistett Bevölkerung aus den benachbarten Ortschaften und die, für die Beschaffungsmaßnahmen eigestellten Arbeiter (meisten aus dem Gebiet der ehemaligen Woiwodschaft Kieleckie). Die Forstverwaltung sorgte für Verpflegung, Unterkünfteund Geräte.

1948 folgte erste organisatorische Umgestaltung. Im Endeffekt entstanden auf dem gegenwärtigen  Gebiet der Oberförsterei Krzystkowice vier Oberförstereien: Nowa Wieś (mit der Fläche von 9004 ha), Bogaczów (mit der Fläche von 6200 ha), Miodnica (mit der Fläche von 6849 ha) und Krzystkowice (mit der Fläche von 6900 ha), welche in den Jahren von 1948 bis1972 fungierten. Die Durchschnittsfläche einer Oberförsterei betrug von 700 bis 800 ha.

Nach der organisatorischen Änderung fokussierte die wirtschaftliche Betätigung der Oberförstereien auf Gewinnung von möglichst viel Holz aus Wäldern mit negativen Veränderungen im Baumbestand, welche wesentlich große Flächen einnahmen. Die Setzlinge für Verjüngung wurden an Ort und Stelle gezüchtet. Beinahe in jeder Oberförsterei mit guten Bodenverhältnissen funktionierte eine Baumschule mit der Fläche von ca. 20–30 Ar.

1964 folgte eine weitere Reorganisation, welche zur Angliederung der Hälfte von Oberförstereien führte. Die Fläche der erhaltenen Oberförstereien stieg bis auf ca. 1370 ha.  Damals wurden auch die Forstgehilfen eingestellt.

In den Jahren 1948-1972 steigerte auf den Gebieten der Oberförstereien Krzystkowice, Nowa Wieś und Bogaczów  die Zahl von  Kiefernspinnern (1950 auf der Fläche von 1500 ha), und Kieferneulen (1957 r. auf der Fläche von ca. 400 ha).  Größte Brände gab es in den Forstrevieren Zajęcza, 560ha Brandschäden, und im Jahr 1961 in den Forstrevieren Lechów und Krzywaniec, in welchen 400 ha Wald verbrannten.

Letzte Umgestaltung erfolgte in den Jahren von 1972 bis 1973, und führte zum Zusammenschluss der ehemaligen Oberförstereien so, dass eine große Oberförsterei mit dem Namen Krzystkowice entstand.  Dei Geschäftsstelle der Oberförsterei gab es im Gebäude der ehemaligen Oberförsterei  Nowa Wieś in Krzystkowice (saniert in den Jahren von 1975 bis 1977 und von 2003 bis 2004). Für die Stelle der Forstdirektors wurde Daniel Bełzecki berufen (damals Forstdirektor der Oberförsterei Nowa Wieś), welcher diese Funktion bis zu seiner Pensionierung in der Mitte von Juli  2007 ausübte. Die Fläche der neuentstandenen Oberförsterei betrug 31 350 ha. Sie wurde in vier Planungsgebiete und 18 Forstreviere geteilt.